Ladezeiten!

Ladezeiten: lange war dieses Thema beliebt und oft diskutiert. In der heutigen Zeit der Breitbandanschlüsse – könnte man meinen – sei dieses Thema uninteressant. Es ist jedoch trotzdem weiterhin wichtig, auf die Ladezeiten zu achten; PDA’s und Mobiltelefone nutzen ziemlich langsame Netze…

 

Ja, die 40-KB-Richtlinie gilt es tatsächlich auch weiterhin zu beachten. Zwar sind heute viele Leute mit Breitbandanschluss unterwegs – es gibt jedoch trotzdem noch einige Personen mit langsameren Verbindungen oder auch nur Menschen, welche gerne per Handy surfen möchten. Mich graust es oftmals, wenn ich Websites sehe die über 100 KB gross sind. Auf diese Weise werden Mobiltelefon-surfer komplett ausgeschlossen. Dabei wäre es so einfach, durch kleine Tricks und etwas Arbeitsaufwand alle Websites schön schnell laden zu lassen…

"Bitte warten..." - der Greuel jedes Users im Internet

Ladezeit durch’s Entfernen unnötiger Leerzeilen, Tabulatoren und Kommentaren verbessern

Wie bereits gesagt gilt es, die 40 KB Grenze nicht zu unterschätzen. Klar: wer einen Blog betreibt und ab und an ein Bild postet, kommt schnell über diesen Richtwert. Wer es jedoch schafft, das Layout und Design der Seite unter 40 KB zu quetschen, hat schon mal gute Voraussetzungen – da kann man sich dann auch mal das eine oder andere Bild leisten. Ganz einfach kannst du schon mal etwas “abnehmen” indem du die CSS-Dateien auf ein Minimum an Tabulatoren, Leerzeichen und Zeilenumbrüchen reduziert. Dies gilt natürlich auch für die HTML-Dateien: Zu viele Tabulatoren können Websites bis zu 50% aufblasen! JavaScript bringt oft auch viel Ballast mit sich: dieser liesse sich verhindern, indem du nur die Funktionen in die Datei aufnimmst, die du wirklich benötigst. Das wichtigste am ganzen ist dann schlussendlich doch die Komprimierung der Bilder. PNG ist ein sehr geeignetes Format für Bilder im Internet: Damit lassen sich Bilder nahezu verlustfrei auf ein Minimum von KB komprimieren. Wie du Bilder optimal komprimieren kannst und was es sonst noch für geeignete Formate gibt, kanst du übrigens im Artikel “Bilder komprimieren (fast) ohne Kompromisse” von mir nachlesen.

Gute Performance des Servers ist auch wichtig für gute Ladezeiten!

Aber: Ladezeiten hängen nicht nur mit den Kilobytes(KB) zusammen! Da ist zwar einerseits die Internetverbindung des Benutzers – man sollte aber auch die Internetverbindung und Performance des Servers, auf welchem die Website liegt, beachten. Natürlich sollte man sich bei Hosting-Lösungen über die Leistung des PC’s informieren! Und auch selbst kann man dem Server helfen, komplexe PHP-Aufgaben schneller zu erledigen. Durch den Einsatz von einfachen(‘) anstatt doppelten(“) Anführungszeichen kann bei grossen Projekten einige Millisekunden gewonnen werden. Weiterhin gilt es beim Programmieren in PHP auch immer die Performance im Hinterkopf zu haben. Einfache Lösungen parsen sich natürlich bedeutend schneller als die komplexen. Du solltest deshalb immer noch einfachere Lösungen suchen, um perfekte Resultate zu erzielen(es gibt im Internet diverse Vergleiche zwischen der Performance dieser vs. jener PHP-Funktion).

Weiterhin lassen sich mit Firefox-Addons wie “Firebug” oder “Lori” auf einfachste Weise die Dateigrössen überwachen.

Nachtrag: Wer Firebug oder Lori nicht besitzt, kann seine Ladezeiten auch online überprüfen.

Nachtrag #2: Neben den zwei Aspekten Internetverbindung und Server-Geschwindigkeit gibt es noch einen dritten Bremser, auf welchen mich dieser Artikel im “Webstandard Blog” aufmerksam gemacht hat; Die Zeit, welcher der Browser benötigt, um eine Seite zu rendern, müsste auch einberechnet werden – hierbei ist es vor allem wichtig, die Seite mit möglichst nur dem nötigsten JavaScript auszustatten und die CSS-Dateien für den Browser einfach verständlich zu schreiben. Ansonsten geht beim rendern weiter viel Zeit verloren.


Kommentare

  1. [...] von acht Sekunden(gute Ladezeiten sind auch deshalb wichtig) entscheidet der Benutzer, ob das Angebot für ihn passend ist oder nicht. Wenn sich der Benutzer [...]

    Ein Pingback von Usability Erfahrungen • Blog von [asterix], erstellt am 28. November 2008 um 20:27 Uhr.

  2. [...] zwischen Dateigrösse und “Schönheit” eingehen zu müssen. Eine gute Erweiterung zum Artikel “Ladezeiten!”, den ich bereits geschrieben [...]

    Ein Pingback von Bilder komprimieren (fast) ohne Kompromisse • Blog von [asterix], erstellt am 7. Januar 2009 um 15:59 Uhr.

  3. Heute freibekommen und Zeit mich den wichtigen Blogs im Leben zu widmen:-) – Toller Beitrag. lg

    Ein Kommentar von Haraye, erstellt am 5. Juni 2009 um 17:59 Uhr.

  4. Hi, hab mal ne ganz andere Frage, wo ist den das Template her? oder ist das selbst gebaut?

    Ein Kommentar von Paanchajanyadharaaya, erstellt am 10. Juni 2009 um 20:01 Uhr.

  5. Das Theme habe ich selbst gebaut. Wenn du gerne möchtest, kann ich es aber als Download anbieten.

    Ein Kommentar von [ASTERIX], erstellt am 12. Juni 2009 um 18:47 Uhr.

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